2.3 DER DFB IM ÜBERBLICK


Die Verwaltungsaufgaben des bundesweiten Fußballs werden in drei legalen Einheiten (DFB e.V.; DFB GmbH, DFB EURO GmbH) vorrangig an den beiden Haupt-Standorten in Frankfurt und Hannover bearbeitet. Zur Ausrichtung der UEFA EURO 2020 ist vor-übergehend ein weiterer zentraler Standort in München eingerichtet. Der DFB beschäftigt 433 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 90 % in Vollzeit. 30 % der Beschäftigten sind Frauen. Die Belegschaft ist vergleichsweise jung – 50 % der Angestellten sind unter 40 Jahre alt. Jedes Jahr beginnen durchschnittlich drei Azubis ihre Ausbildung im Büromanagement in der DFB-Zentrale.

Zur Vertretung der Angestellten gegenüber der Geschäftsleitung des DFB wurde 2017 die Mitarbeiter-Vertretung gegründet. Die Mitglieder dieses Gremiums werden alle drei Jahre neu gewählt. Eine repräsentative Vertretung der Standorte Frankfurt und Hannover und der Frauen und Männer in der Mitarbeiter-Vertretung wird gewährleistet.

Zur Vorsorge der Mitarbeiter*innen leistet der DFB neben der betrieblichen Altersvorsorge auch einige präventive Angebote wie z. B. ein betriebliches Eingliederungsmanagement oder die Nutzung der Angebote des PME Familienservice, der die Möglichkeit zur anonymen Beratung bei Krisen sowie zur Hilfe bei Pflege und Kinderbetreuung umfasst. Zudem gibt es Gesunderhaltungsangebote von Möglichkeiten zur Nutzung von Fitnessräumen und dem Betriebssport über die Rückenschule bis hin zum Betriebsarzt.

Zur gezielten Fort- und Weiterbildung der Angestellten wird der Entwicklungsbedarf aller Mitarbeiter*innen individuell und jährlich im Rahmen des durchgeführten Mitarbeiter-Gesprächs ermittelt und nachgehalten. Für 2019 lagen die Schwerpunkte in der Weiterentwicklung von Kompetenzen wie Führungskompetenz, Projektmanagement, Kommunikation, Ausbau des Transferwissens durch Netzwerken und Hospitationen sowie Sprachkompetenz. Darauf basierend hat der DFB u. a. erstmals für alle Führungskräfte das Führungskräfte-Training „Leaders League“ eingeführt und Pilotierungen für wiederkehrende Trainingsreihen mit den Schwerpunkten „Kommunikation“ und „Projektmanagement“ angestoßen.

Um den zukünftigen organisationalen und inhaltlichen Herausforderungen sowie den strukturellen Anforderungen entsprechen zu können, soll neben einer vertikalen Entwicklung die Möglichkeit einer Kompetenzkarriere beziehungsweise Fachkarriere aufgebaut werden.